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Elisabeth Biewer

Emma und Jonathan, Der Weg führt durch die Dunkelheit (Bd. 2)


Emma und ihr Freund Jonathan bereiten die Feier zu Emmas zwölftem Geburtstag vor, die sie mit ihrer Klasse im Garten der Villa Hardenberg begehen wollen. Ihr Ziel ist dabei, die Klassengemeinschaft zu verbessern, die denkbar schlecht ist und von etlichen Egoisten beherrscht wird. Leider bricht sich Tante Verona, die beim Fest helfen will, den Knöchel und muss ins Krankenhaus. Da Jonathans Eltern sie begleiten, müssen die Kinder mit den Vorbereitungen allein zurecht kommen. Sie decken den Tisch und schreiben Nummern, die sie in einem Zylinder mischen. Als die Klassenkameraden eintreffen, scheint zunächst alles gut zu laufen, da erst mal der Garten inspiziert und zum Spielen genutzt wird. Als es aber zum Kaffeetisch geht, geht der Streit um die Plätze los und steigert sich erst recht, als Jonathan die Nummern ziehen lassen will. Nachdem sie ein großes Chaos hinterlassen haben, machen sich die Kinder aus dem Staub. Die Taube Paxina beobachtet in einem Baum die Entwicklung und übermittelt die neuerliche Gefahr für das Paradies ihrem Chef Paulus Pont.
Emma und Jonathan wollen über die Gedankenbrücke in Emmas Welt, doch geraten sie unerwartet in eine nachtschwarze Dunkelheit, eine feuchte und kalte Tropfsteinhöhle, wo sie sich nur vortasten können. Mit ihren drei Streichhölzern wollen sie sparsam umgehen und Jonathan rutscht plötzlich in ein Loch und schickt Emma auf die Suche nach ihren Tierfreunden, die ihren Platz im vorderen Höhleneingang haben. Sie findet tatsächlich dorthin und berichtet von Jonathans Unglück, worüber die Tiere dann beraten. Währenddessen zündet Jonathan ein weiteres Streichholz an und liest einen ausgeschnittenen Zeitungsartikel über eine erschossene Wölfin. So wundert es den Leser nicht, dass er kurz darauf auf einen elenden Wolf trifft, den überlebenden Partner, der die „Notfallhilfe der Tiere“ sucht und enttäuscht über seine Umgebung ist. Jonathan freundet sich rasch mit Lukas an und nun suchen sie gemeinsam den Weg aus der Höhle.
Die Tiere entwickeln Ideen der Rettung für Jonathan. Der Uhu Abraham macht sich lautlos bei Nacht auf die Suche und die anderen brechen mit Emma bei Tagesanbruch auf und verschwinden im hinteren Teil der Höhle, wobei sie die Giraffe Magdalena und das Känguru Johanna mit ihren Kindern Lena und Johannes am Eingang zurück lassen. Später beobachten diese dort ein Eichhörnchen und entdecken einen Spalt im Felsen, aus dem sich ein Brocken löst und einen Eingang freilässt.
In der Zwischenzeit sind Jonathans Eltern mit Tante Verona aus dem Krankenhaus zurückgekehrt und vermissen die beiden Kinder, wundern sich auch über das Chaos im Garten und versuchen über Telefonanrufe bei anderen Eltern etwas herauszufinden.
Der Wolf Lukas und Jonathan gelangen zu einem tiefen See, den sie nicht durchschwimmen können. Da treffen sie auf Abraham und bald auch auf Magdalena und Johanna mit den Tierkindern.
Es folgt eine wichtige Konferenz in der Höhle, denn das Paradies ist ja erneut gestört durch den Streit in der Klasse und hier müssen Jonathan und Emma wieder für Frieden sorgen, sonst ist die Gedankenbrücke zerstört. Es bleiben den Freunden nur zwei Tage und als sie am Montag wieder in der Klasse sind, haben durchaus viele Mitschüler ein schlechtes Gewissen. Jonathan schiebt dem Klassenlehrer einen erhaltenen Drohzettel zu, der diesen zum Reagieren zwingt und schildert dann ehrlich die Vorkommnisse an Emmas Geburtstag. Herr Schmitt lässt sich Zeit zum Gespräch und nach der Schule geht die ganze Klasse zu Hardenbergs Villa, wo im Garten auch Lukas auftaucht, der für einen Hund gehalten wird und sich von allen streicheln lässt. Alle lagern sich auf dem Rasen und verzehren die Getränke und Knabbereien, die ihnen die Erwachsenen bringen. Endlich ist die Harmonie hergestellt und die Gedankenbrücke wieder intakt!

Tina Biewer, die Tochter der Autorin, hat den zweiten Band farbig illustriert und dabei einige wunderschöne Tierporträts gestaltet.


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Freitag, 10. September 2010

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10.09.2010


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